Lesetipps zum Jahresanfang

Angela Thirkell
Tea Time bei Mrs. Morland
Liebeskomödie aus dem England der 30er-Jahre

Taschenbuchausgabe
ISBN 978-3-442-48989-3
318 Seiten
10,00 €

Auch Ende Januar lässt sich der Roman „Tea Time bei Mrs.  Morland“ gut lesen, very britisch.

Angela Thirkell, englische Sachbuch- und Romanaurorin (1890 bis 1961) hat insgesamt neunundzwanzig Barsetshireromane geschrieben, von der „Tea Time bei Mrs. Morland“, der erste Band war und 1933 in England erschienen ist.

In England wurden die Romane begeistert aufgenommen.

Neuaufgelegt wurde der Roman 2012 durch Virago Press, London und 2019 bei Goldman als Taschenbuch.

Die Handlung des Romans spielt Anfang der 30er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts in der fiktiven Grafschaft Barsetshire. Hauptprotagonistin Larua Morland verbringt mit ihrem jüngsten Sohn die Weihnachtsfeiertage in ihrem Cottage im malerischen High Rising.

Große und kleine Geschichten nehmen ihren Lauf zwischen dem Internat ihres Sohnes und ihren Nachbarn auf dem Lande, wie George Knox, einen Freund und Schriftstellerkollegen, der eine neue Sekretärin angestellt hat, die es augenscheinlich auch privat auf ihren Arbeitgeber abgesehen hat. Das weckt Lauras Instinkte und sie beschließt einzuschreiten, bevor sich etwas Endgültiges entwickeln könnte.

 

Nicolas Barreau
Die Liebesbriefe von Montmartre
Roman
Taschenbuchausgabe Piper-Verlag
ISBN 978-3-492-31052-9
325 Seiten
10,00 €

Wie alle Romane von Nicolas Barreau wandelt auch „Die Liebesbriefe von Montmartre“ zwischen Fiktion und Wirklichkeit. Immer spielen geheimnisvolle Kräfte zwischen Himmel und Erde eine Rolle und machen die Bücher von Barreau so liebenswert wie spannend. Jeder Romaninhalt fesselt die Leser*innen, so auch „Die Liebesbriefe…“, worin Julien nur schwer den Tod seiner geliebten Frau Heléne überwinden kann. Er verfällt in eine Schreibblockade, denn das Leben ist sehr ungnädig gegenüber dem Vater des kleinen Artur. An neue romantische Komödien ist nicht mehr zu denken.  Der Sinn in seinem Leben scheint verloren gegangen zu sein, seit Heléne verstorben ist.

Trotzdem kommt er nur zögernd dem Wunsch seiner verstorbenen Frau nach und so schreibt er dann doch die von ihr gewünschten 33 Briefe, jeder für ein Lebensjahr Helénes. Er bringt sie in ein Geheimfach des Grabsteins auf Helénes Grabstätte auf dem Friedhof von Montmartre. Die Geschichte nimmt ihren Lauf...

Ursula Sänger-Strüder (Januar 2020)